Erfolgsfaktor Arbeitsgedächtnis
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Erfolgsfaktor Arbeitsgedächtnis

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Eine der wichtigsten kognitiven Funktionen des Menschen

In der heutigen, komplexen Aufgabenwelt wird es immer wichtiger sich Dinge besser merken zu können. Bei den Namen unserer Mitarbeiter und Kunden ist das noch einleuchtend, genau wie beim Lernen von Schulstoff oder der Merkfähigkeit, wenn es um Dinge geht, die noch zu erledigen sind. arbeitsgedaechtnisDas Arbeitsgedächtnis dagegen ist weniger bekannt und wird im Normalfall weniger beachtet. Dabei gilt es, als eine der wichtigsten kognitiven Funktionen des Menschen, da es die Grundlage aller Wahrnehmungs- und Denkprozesse ist. Außerdem stellt das Arbeitsgedächtnis die Basis für menschliche Intelligenz dar. Grund genug also, dass wir uns ein wenig ausführlicher damit beschäftigen. Denn wenn das Gehirn optimal arbeitet, wird jede Zielerreichung wahrscheinlicher, weil die Wahrnehmungs- und Denkprozesse schneller und effektiver ablaufen. Das bedeutet, man kann wichtige Informationen schneller und leichter verarbeiten.

Funktionell betrachtet ist das Arbeitsgedächtnis ein Teil des Erinnerungsvermögens. Es ist zuständig für die vorübergehende Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung, sowie den Abruf von aktuellen Informationen und Reizen – sowohl externer, als auch interner Einflüsse. Es wird zum Beispiel benötigt, wenn uns jemand etwas erzählt, damit wir uns am Satzende, noch an dessen Anfang erinnern. Es ist also die Grundlage um den Satz insgesamt zu verstehen. Zugegeben, das funktioniert nicht immer – bei manchen Schachtelsätzen ist unser Arbeitsgedächtnis etwas überlastet.

Das Arbeitsgedächtnis hat eine geringe Kapazität. Die sogenannte “Millersche Zahl” besagt, dass der Mensch nicht mehr als sieben Konzepte (plus/minus 2) im Arbeitsgedächtnis präsent halten kann. Unter Konzepte in diesem Zusammenhang versteht man Wörter, Sätze, Zahlen). Die Kapazität schwankt also zwischen fünf und neun solcher Konzepte, was sich auf unsere Aufnahmefähigkeit und unsere Denkprozesse entsprechend auswirkt. Vor allem auch auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen.

Im Gegensatz zu der besser bekannten Bezeichnung Kurzzeitgedächtnis, wird beim Arbeitsgedächtnis von einem sogenannten Mehrspeichermodell ausgegangen, in dem verschiedene Untersysteme für verschiedene Arten von Information zuständig sind. Während in früheren, modulorientierten Theorien noch die Trennung von Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis zugrunde gelegt wurde, beschreiben die prozessorientierten Theorien das Arbeitsgedächtnis, als diejenigen Anteile des Langzeitgedächtnisses, die sich vorübergehend in einem aktivierten Zustand befinden.

Was aber bedeuten diese Erkenntnisse für unseren Alltag? Wo kann uns dieses Wissen von Nutzen sein?

Das Arbeitsgedächtnis hilft uns bei der Lösung komplexer Aufgaben genauso, wie beim Verstehen einer gegenwärtigen Situation und es unterstützt uns beim lösen von Problemen und beim Erwerb neuen Wissens. arbeitsgedaechtnis-nutzen-im-alltagEgal ob Schule, Studium, Alltag oder Beruf – im Zeitalter der schnellen und umfangreichen Medien, durch die zahllose Reize auf uns einströmen, hat das Arbeitsgedächtnis eine hohe Bedeutung. Es wird zunehmend wichtiger selektieren zu können und die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen zu erhöhen.

Aber das Arbeitsgedächtnis kann noch mehr. Es beeinflusst zahlreiche andere kognitive Fähigkeiten, wie zum Beispiel die Fähigkeit sich zu konzentrieren. Gerade beim hohen Ablenkungspotential heutiger Tage, ist die Konzentrationsfähigkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor. Darüber hinaus hat das Arbeitsgedächtnis Einfluss auf unsere Aufmerksamkeit, unsere Fähigkeit richtige Schlussfolgerungen zu ziehen, unser Verständnis für Zahlen, unser Denkvermögen, die Merkfähigkeit, Urteilsbildung, das Lernen, bis hin zu unserer Problemlösungskompetenz. Gerade letzeres wird immer wichtiger – erstens um die eigenen Ziele zu erreichen und zweitens im Umgang mit anderen Menschen. Keiner kann sein Ziel alleine erreichen. Jeder braucht Unterstützung durch andere Menschen. Kooperationen lösen den harten Wettbewerb zunehmend ab. Aber überall, wo mehrere Menschen zusammenarbeiten, sind auch mehrere Interessen im Spiel und somit Konflikte vorprogrammiert. Eine ausgeprägte Problemlösungskompetenz liefert hier große Vorteile.

Was sind überhaupt kognitive Fähigkeiten?

Aus psychologischer Sicht handelt es sich dabei um Strukturen und geistige Prozesse, wie zum Beispiel Gedanken, Wünsche, Einstellungen, Meinungen, Wissen, Erwartungen etc., die bewusst oder unbewusst ablaufen. Sie werden beeinflusst durch Stress, Ablenkbarkeit, Müdigkeit, mangelnde Motivation, oder eben die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses.

Insgesamt also ein enorm wichtiger Bereich für alle, die ihre Träume umsetzen und ihre Ziele erreichen wollen. Deshalb wollen wir uns in den nächsten beiden Blogbeiträgen damit beschäftigen, wie man sein Arbeitsgedächtnis trainieren kann, was sich positiv auf dessen Entwicklung auswirkt und was ihm schadet.

Wie gesagt, Sie müssen nicht die Katze im Sack kaufen. Probieren Sie es einfach aus.

Wir wünschen Ihnen maximalen Erfolg und viel Spaß beim Trainieren.

Bis bald
Ihr
Gerd Ziegler

Wege zur Steigerung der
Kognitiven Fähigkeiten
 

  • schnellere Problemlösungen
  • effektiveres Lernen
  • ein tieferes Leseverständnis
  • eine fundiertere Basis für Entscheidungen
  • ein besseres Gedächtnis
  • ein optimiertes, logisches Denkvermögen
  • die Fähigkeit sich schneller an neue Situationen anzupassen
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