Tagesinspiration Nr. 292: Friedrich Wilhelm Nietzsche – Es ist noch nicht genug …
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Es gibt genügend Beispiele, bei denen klar nachgewiesen wurde, was eigentlich besser für die Menschen wäre und wo ihre Vorteile liegen würden. Trotzdem handeln sie oft genau entgegengesetzt. Sie wissen, was eigentlich gesund wäre, richten sich aber nicht danach, oder nur alibimäßig.
Sie wissen, was sie eigentlich tun müssten, um ihre Ziele zu erreichen und ihr Leben zu gestalten, aber sie verharren in ihren bisherigen Verhaltensmustern – das ist schließlich bequemer. Und alle anderen machen es ja genauso, oder? Es kann ja nicht jeder Unternehmer, reich und schön werden, und bei bester Gesundheit alt werden, oder?
Nein? Warum eigentlich nicht? Und wenn das stimmt, und tatsächlich einige auch arm und krank sein müssen – warum wollen Sie unbedingt dabei sein?
Okay – das war eine provozierende Frage. Natürlich will niemand arm und krank sein. Aber warum schaffen viele nicht wenigstens die Grundlagen dafür, dass es besser für sie laufen könnte?
Die Antwort liegt in unserer Bequemlichkeit und in der Verführung von außen. Wir ändern unsere Gewohnheiten nur äußerst ungern. Und die Einflüsse von außen verführen uns oft zu Verhalten, die schädlich für uns sind. Da ist die Rede von Genussrauchern, dass man sich doch beim Essen was gönnen soll, dass man es sich bequem machen soll und sich nicht so viele Gedanken machen soll etc.
Wir lassen uns gern verführen. Aber die meisten Anstrengungen uns zu verführen werden von denen unternommen, deren Angebote nicht gut für uns sind. Die anderen, die uns besser zu Gesicht stünden, denken häufig, die Vorteile würden doch auf der Hand liegen. Aber oft wollen die Menschen auch für offensichtlich Nützliches begeistert und zu entsprechendem Verhalten verführt werden. Wäre das nicht ein besserer Ansatz, als Belehrungen?