Tagesinspiration Nr. 291: Cameron Diaz – Ich glaube, dass man sein ganzes Herz …
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Viel zu oft lieben wir vernünftig. Wir wissen, dass es nicht gut ist, zu sehr zu vertrauen, uns zu sehr hinzugeben. Das macht uns verletzlich – angreifbar. Wer sein Herz öffnet, riskiert einen Stich mitten hinein.
Missachten wir diese Punkte, kann es passieren, dass wir verletzt werden. Manche erholen sich nur schwer, oder gar nicht mehr von solchen Verletzungen, wenn wir feststellen, dass wir doch nicht der oder die Einzige für unseren Partner sind. Wenn mir bemerken, dass die Liebe doch nicht ewig hält, oder dass wir den Anderen, durch den Schleier der Verliebtheit, falsch eingeschätzt haben.
Allerdings kommt beim Versuch jemanden vorsichtig zu lieben, ein lauwarmes Gefühl der Nützlichkeit heraus, das uns nicht wirklich glücklich macht. Es ist vernünftig für den Kopf, aber für das Herz gibt es ein bisschen Liebe genauso wenig, wie ein bisschen schwanger.
Eine Liebe im Sinne des Seins und Sein lassen macht einen weniger anfällig für Verletzungen, die fast immer einer Liebe im Sinne des Habens entspringt. Wir haben einen Mann oder eine Frau – haben einen Partner – er oder sie gehört uns und muss so sein, wie wir das gerne hätten. Er oder sie muss uns glücklich machen.
Wenn diese Illusion zerplatzt, sind wir verletzt. Wer sich von der Illusion löst – auch wenn das nicht immer zu hundert Prozent gelingt – kann seine/n Partner/in lieben, wie er oder sie ist. Zum Wohle beider. Was denken Sie? Ist das nicht einen Versuch wert?