Edeltraud Wachtler - In einem Jahr und einem Tag um die Welt
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Edeltraud Wachtler – In einem Jahr und einem Tag um die Welt

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Edeltraud Wachtler ist Lehrerin und unterrichtet in ihrem normalen Leben Kinder an einer Werksrealschule. Darüber hinaus ist sie aber auch, im Rahmen eines Sabbaticals, in einem Jahr und einem Tag um die Welt gereist, und das nicht etwa auf der AIDA oder im Flugzeug, sondern per Pedes und mit dem Frachtschiff. Sie sagt, sie wollte bewusst langsam reisen und alles in sich aufnehmen.

Der Jakobsweg von Saint-Jean-Pied de Port nach Santiago de Compostela und weiter nach Kap Finisterre, dem Ende der westlichen Welt, das war die erste Herausforderung auf der langen Reise von Edeltraud Wachtler. Der Weg hat es in sich, sagt sie, und er führt einen an die eigenen Grenzen, nicht nur körperlich.

Allerdings war es nicht die letzte Herausforderung auf dieser Weltreise und es gab einiges zu berichten, von der Fahrt über die Ozeane auf einem Frachtschiff, von der Reise durch Südamerika und Asien, von der langsamen Rückkehr nach Ludwigsburg und von der Fahrt mit einer Legende – der Transsibirischen Eisenbahn.

Erfahren Sie in diesem spannenden Interview unter anderem:

  • wie der Traum von einer Weltreise in Edeltraud Wachtler herangereift ist
  • wie sie diesen Traum systematisch umgesetzt hat
  • welche Erfahrungen sie auf dem Jakobsweg gemacht hat und wie sie die Menschen auf diesem Weg erlebt hat
  • warum sie großen Wert darauf gelegt hat, langsam zu reisen
  • welche Vorbereitungen für die Reise notwendig waren
  • wie sie auf dem Weg das Loslassen lernte
  • welche Lernerkenntnis sie am sogenannten Ende der westlichen Welt, dem Kap Finisterre, getroffen hat
  • wie sie erlebt hat, wie Menschen an ihren Aufgaben wachsen können
  • wie sie die erste Überfahrt über den Atlantik mit dem Frachtschiff erlebt hat
  • was sie in Uruquay kennenlernte und warum es die Schweiz Südamerikas genannt wird
  • welche Beziehungen sie zu Mondai in Brasilien pflegt und was es mit der Organisation Terra Nova auf sich hat, für die sich Edeltraud Wachtler engagiert
  • warum sie eine Reise durch Chile eingeschoben hat, was ursprünglich gar nicht vorgesehen war
  • wie sie die 26 Tage am Stück auf dem Meer erlebt hat, bei ihrer zweiten Überfahrt mit dem Containerschiff nach Asien
  • welche psychischen Auswirkungen eine solch lange Reise auf See hat
  • wie der Tagesablauf für einen Passagier auf einen Frachtschiff aussieht
  • wie sie den Übergang von der Einsamkeit der Wüste von Chile, über die Stille des Meeres zu der pulsierenden Metropole Hongkong verkraftet hat
  • wie sie sich diese Stadt trotzdem erarbeitet hat
  • was Edeltraud Wachtler allgemein im asiatischen Raum, von Thailand, Indien bis China, für Erkenntnisse getroffen hat
  • wo sie den Hauptunterschied zwischen den Kontinenten sieht
  • wie sich ihre Wahrnehmung unserer Lebensweise und unserer Wertschätzung durch ihre Erlebnisse verändert hat
  • warum die Armut mancher Regionen die Menschen nicht zwangläufig unglücklicher macht und umgekehrt, unser Wohlstand nicht zwangsläufig glücklicher macht
  • was sie bei der Erfüllung ihres Kindheitstraums, der Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn, erlebt hat
  • wie sie die russische Weite empfunden hat
  • wie sich die Art zu denken von Land zu Land unterscheidet und wie sich das auswirkt
  • warum sich trotz allen Unterschieden, die Welt immer mehr annähert, zumindest was oberflächliche Trends angeht
  • warum sie die letzte Etappe ihrer Reise wieder zu Fuß zurückgelegt hat und auf dem fränkisch-schwäbischen Jakobsweg von Würzburg nach Ludwigsburg gelaufen ist
  • warum sie diese langsame Rückkehr für sich gebraucht hat
  • wie sie den Anschluss an ihren Alltag in Deutschland wieder gefunden hat und was sie seit ihrer Rückkehr verändert hat

und vieles mehr

Die Seele braucht Zeit um beim Reisen hinterher zu kommen, sagt Edeltraud Wachtler und sie hat auf ihrer Reise gelernt auf ihre innere Stimme und ihren Körper zu hören. Das Erlebte will verarbeitet werden, das Gelernte erkannt und die Unterschiede eingepasst werden.

“Loslassen und vertrauen”, und “tue Deinem Körper etwas Gutes”, das bezeichnet sie als ihre Haupterkenntnisse. Sie hat überall auf der Welt hilfsbereite und liebevolle Menschen erlebt und sie hat erlebt, wie sich die Dinge fügen, wenn man vertraut und lernt auf sich zu hören.

Schon im August 2014 wird Edeltraud Wachtler die nächste Reise um die Welt starten, diesmal mit anderen Stationen. Auch dann wird sie wieder ein Jahr und einen Tag unterwegs sein. Wir wünschen Ihr alles Gute auf ihrem Weg und bedanken uns für ein sehr inspirierendes und anregendes Interview.

Wir hoffen außerdem, dass Sie viele inspirierende Momente und Anregungen, während dieses Interviews für sich nutzen können und auch Ihre Träume realisieren. Viel Erfolg dabei.

Bis bald
Ihr
Gerd Ziegler

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